N. 416. – Eudoxie-Théodore, ou Theodorowna Lapoukin (éd. de 1764: Theodoronna) (571).
ALEX. Il vaut mieux dire Eudoxie fille de Théodore Lapoukin, parce qu’en la nommant Eudoxie Théodore on pourrait faire croire qu’elle avoit deux noms de baptême ce qui serait contraire au rite d’église Grecque.
MAGAZ. 1131). Theodoronna Lapoukin. Gleich als ob sie zween Namen, Eudoxia und Theodora, geführtet hätte, da doch die griechischen Kirchenbräuche nicht mehr, als einen Namen beyzulegen verstatten. Der zweyte Name rühret von dem Vater her, und weil der Vater der Zaarinn mit seinem Taufnamen Fedor geheissen, so wurde sie Fedorowna, oder Fedorofna genennet.
(1) Indication de la page de l’édition française à laquelle fait allusion Büsching.
N. 417. – Les plus grandes contradictions qu’il éprouva, quand il voulut créer un empire et former des hommes, vinrent de sa femme: elle était dominée par la superstition, si souvent attachée à son sexe (572).
MAGAZ. 114. vinrent de sa femme. – Die Zaarinn Eudoxia soll sich denen Verbesserungen, die der Zaar in seinem Reiche einführen wollte, widersetzet haben; und das soll die Ursache ihrer Verstossung gewesen seyn. Hiervon wissen die russischen Nachrichten nichts. Das Missvergnügen in der Ehe hat eher angefangen, als der Kaiser an grossen Verbesserungen gearbeitet hat. Es ist wahrscheinlicher, dass die Zaarinn sich ihr Unglück durch ihre Eifersucht wegen des damaligen Umganges ihres Gemahls mit Mademoiselle Mons zugezogen hat, von welcher Korb in Diario, und Gordon im Anhange zu Peters des Grossen Lebensgeschichte, Nachricht geben.
N. 418. – le czar fut obligé de la répudier en 1696, et de l’enfermer dans un couvent, à Susdal, où on lui fit prendre le voile sous le nom d’Hélène (572).
MAGAZ. 114. la répudier en 1696. – Die Verfassung soll 1696 geschehen seyn. Dass solche aber nicht eher, als im Jahr 1699 erfolget sey, siehet man aus dem die Zaarinn angehenden gedruckten Manifeste.
N. 419. – Mes Mémoires disent qu’elle fut confiée à des superstitieux qui lui gâtèrent l’esprit pour jamais (572).
MAGAZ. – Mes Mémoires. – Herr Voltaire stützt sich hier, und noch an einem andern Orte, auf die ihm zugeschickten Mémoires, woraus man schliessen könnte, dass dieses die einzigen Stellen sind, die er daraus genommen hat. Da man aber voraussetzen soll, dass alle Begebenheiten, wo er nicht andre Quellen anführet, sich auf selbige Mémoires gründen, so scheinen diese Citationes überflüssig zu seyn. Sollte man nicht auch denken, dass er die Absicht habe, unangenehme Umstände auf fremde Rechnung zu schreiben?